Si prototyping

“Nimm das bestehende Beste und verbessere es.
Existiert es nicht, erschaffe es.”
Henry Royce

Einen Prototyp zu realisieren, bedeutet, mit den Händen zu fassen, was bis kurz zuvor nur eine Idee, ein Gedanke oder ein Wunsch war. Seit jeher haben wir der Erregung, die der Prototyp in den Personen auslösen muss und kann, die größte Bedeutung zugemessen. Mithilfe der im Unternehmen zur Verfügung stehenden Technologien gelingt es dem “Team Si prototyping”, unabhängig von der baulichen Komplexität, in kurzer Zeit ein physisches Teil zu verwirklichen. Diegroße Genauigkeit dieser Geräte ermöglicht, perfekt funktionierende und akkurate verschieden Teile zu erhalten, die zusammengesetzt und unmittelbar für die beabsichtigten Tests eingesetzt werden können.
Das solchermaßen geschaffene physische Modell erlaubt, unmittelbar dessen Zweckmäßigkeit zu beurteilen und dessen verborgene Schwachpunkte aufzudecken. Gemeinsam mit den technischen Erfordernissen hat der Wunsch nach der Schaffung von ästhetischen Teilen für Stil-Darstellungen, Messeaustellungen und anderem Bewegenden, das von einem Prototyp verlangt werden kann, zur Einrichtung einer Endbearbeitungs- und Lackierabteilung von ausgezeichneter Qualität geführt. Hier bringen wir die zuvor von den Stilisten entwickelten und gewünschten Effekte voll zur Geltung.

Die zur Zeit in unserem Unternehmen zur Verfügung stehenden Rapid Prototyping-Technologien sind zwei.

Die eine, die Stereolithographie, ist ein Kalt-Beschichtungsverfahren von lichtempfindlichen Flüssigharzen. Diese Harze werden in dünnen Schichten mithilfe eines UV-Laserstrahls sofort ausgehärtet. Zurzeit verfügen wir über 3 Stereolithographen unterschiedlicher Abmessungen, jedoch von größter Präzision, die mit 2 verschiedenen Werkstoffarten ausgerüstet sind. Ein durchsichtiger, um Funktionsteile mit „Glaseffekt“ zu erhalten und einer von grauer Farbe, äußerst funktionsfähig, der einem der am meisten verbreiteten Kunststoffe, dem ABS, ähnelt. Unsere Bearbeitungs- und Endbehandlungs-Standards gewährleisten ein auf Dauer gleichbleibendes ästhetisches und strukturelles Ergebnis.

Die zweite, die FDM-Technologie, ist ein Schmelzschichtverfahren, das den Einsatz eines drahtförmigen Kunststoffmaterials vorsieht, das, entsprechend verteilt, ermöglicht, ein äußerst funktionsfähiges und sofort für die Abnahme oder die Produktion verwendbares Manufakt von ausgezeichnetem Aufbau zu erhalten. Wir bauen mit Hilfe dieser Maschinen nicht nur Prototypen, sondern auch Teile, die unmittelbar auf den Markt gebracht werden.
Je nach der Art des verwendeten Kunststoffmaterials nehmen die Modelle unterschiedliche technische und mechanische Eigenschaften an. Wir sind in der Lage, direkt in unserem Werk Teile aus ABS, PC-ABS, PC oder PA, sowie Artikel oder Manufakte aus ULTEM (PEI) zu fertigen, einem feuerfesten Polymer. Zurzeit verfügen wir über 2 Maschinen mit dieser Technologie. Eine, die ideal für die Fertigung von Teilen beträchtlicher Abmessungen ist, mit einem Arbeitsvolumen gleich 900x600 mm und einer Tiefe von 900 mm. Die andere, leicht kleiner, für die Fertigung für genauere, jedoch ebenfalls robuste Gegenstände, optimal für sofortige Abnahmen oder kleine Produktionen.
Mit dieser Technologie hat das „Direct Digital Manufacturing“ eine äußerst fassbare Bedeutung angenommen.
Mittels der Fertigung von Formen aus Silikon, vervollständigt sich unser Service zur Zufriedenheit aller. Die Lieferung einer Kleinserie von Formteilen aus Polyurethan-Material stellt einen in unsere Tätigkeit eingebundenen Dienst dar. Unseren Technikern gelingt es, mithilfe von 2 Vakuumgussmaschinen und 4 Wärmeausgleichsöfen bedeutende Stückzahlen von Teilen für mengenmäßige Voruntersuchungen oder, warum nicht, für eine Produktion in Klein-Serie. Diese Fertigungsmethode wird siegreich, wenn Teile von nicht komplexer Form oder von beachtlichen Abmessungen mit einfachen baulichen Anforderungen und niedrigen Kosten erhalten werden sollen.